ferienlektüre anaïs


meine geniale freunden I, elena ferrante

Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.
Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Strassen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schiesserei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.
Nach dem ganzen Hype und um das riesige Geheimnis der italienischen Autorin möchte auch ich mich an den ersten Band wagen. Meine Mutter fand das Buch sehr gut und ich habe bereits etwas reingelesen. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt. Die Voraussetzungen finde ich schon sehr spannend und die Lektüre erscheint mir ideal für den Sommer; heiss und viel Sonne, lange Nächte und Zeit zum Nachdenken und sich in Gedanken an die guten alten Zeiten zu erinnern...

die geschichte eines neuen namens II, elena ferrante

Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht – er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.
Ich hoffe natürlich, dass mir der erste Band von Elena Ferrante gefallen wird und dass ich gleich Lust habe mich auf das zweite Buch zu stürzen, deshalb habe ich auch das gleich einmal eingepackt. Ich hoffe schwer, dass mich der erste Band nicht enttäuscht und freue mich dann hoffentlich um so mehr auf den zweiten.

monsieur picasso und der sommer der französischen köstlichkeiten, camille aubray

Er ist ein Künstler, der aus einem gelben Fleck eine Sonne machen kann. Sie ist eine Köchin, der es gelingt, in einer Quiche das Meer, den Himmel und den Duft von Pinienwäldern einzufangen Er ist Spanier und voller Temperament. Sie ein junges französisches Mädchen. Er malt und hat sich als Picasso bereits weltweit einen Namen gemacht. Sie arbeitet als einfache Kochgehilfin in der Provinz.
Er brennt für seine Leidenschaft, erlebt jedoch eine künstlerische Schaffenskrise und flüchtet an die Côte d’Azur. Sie träumt von einer selbstbestimmten Zukunft, irgendwo, nur nicht in Juan-les-Pins. Als Maler und Mädchen aufeinandertreffen, entzündet sich ein Funke, der nicht mehr zu löschen ist. Und auch ein Jahrhundert später noch lodert …
Eines Tages habe ich auch diesen Roman vom Fischer Verlag bei mir im Briefkasten gefunden und bin unglaublich gespannt, was er hergibt. Die Bewertungen, die ich bisher gesehen haben, waren durchaus positiv. Da ich diesen Sommer sowieso in die Bretagne nach Frankreich verreise, ist es auch nicht schlecht, wenn das Gefühl das dieses Land vermittelt, vorhanden ist - macht doppelt so Spass zu lesen!

dies sind die namen, tommy wieringa

Sie waren dreizehn auf ihrer Flucht, jetzt sind sie nur noch fünf. Eine Gruppe illegaler Migranten wurde von skrupellosen Schleppern in der Steppe östlich der Karpaten ausgesetzt. Ob sie die Grenzen ihres Landes wirklich überquert haben, erfahren sie lange nicht. In der fiktiven Stadt Michailopol irgendwo in Osteuropa herrschen Gesetzlosigkeit und Korruption. Pontus Beg ist dort Polizeikommissar. Job, Wohnung und regelmäßiger Sex sind ihm sicher, aber etwas Entscheidendes fehlt. Der Polizist und die Flüchtlinge – wonach sind sie auf der Suche und was wäre es, das zu finden sich lohnt?
Schon in verschiedensten Posts haben wir euch von diesem Buch erzählt, ich hoffe sehr, dass ich in diesen Sommerferien endlich zu diesem Werk greifen kann. Es hört sich sehr spannend an und behandelt auch die aktuelle Flüchtlingskrise und die Schwierigkeit des Ankommens in einem neuen Land. Seit der Buchmesse steht es bei mir im Regal, ich hoffe es enttäuscht mich nicht! 

wir waren doch mal feministinnen, andi zeisler

Feminismus ist hip. Beyoncé und Emma Watson bekennen sich zum »F-Wort«, Taylor Swift sowieso. Eine ganze Marketingindustrie schreibt sich »Empowerment« auf die Fahnen, um damit so gut wie jedes Produkt, von Unterwäsche bis Frühstücksflocken, an die Frau zu bringen. Was als politische Bewegung für soziale Gerechtigkeit begonnen hat, scheint heute kaum noch mehr als ein Shoppingtipp in einem großen, bunten Markt zu sein, der uns Lösungen für Probleme und Problemzonen verkauft, die erst das System zu solchen macht. Der Feminismus als Marke setzt individuelle Selbstverwirklichung über kollektive Solidarität. 
Andi Zeisler, Gründerin und Herausgeberin des Bitch Magazine, nimmt in ihrem höchst unterhaltsamen Buch eine schillernde Reihe von Beispielen aus Popkultur, Medien und Werbung unter die Lupe und zeigt, wie der Feminismus vereinnahmt und verwässert wurde. »Ermächtigung« ist in aller Munde, auf der anderen Seite hat die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten gezeigt, dass Sexismus auf erschreckende Art salonfähig ist. 
Unerschrocken und mit beißendem Witz erzählt dieses Buch, wie wir es dazu haben kommen lassen, und es erinnert uns daran, dass mit Feminismus eigentlich einmal etwas anderes gemeint war.
Dieses tolle und auffällige Exemplar habe ich zig Male in verschiedenen Buchhandlungen gesehen und mich hunderte Male rumgedrückt bis ich es mir jetzt endlich gekauft habe. Ich habe noch keine Rezension dazu gelesen, aber die Thematik interessiert mich sehr. Feminismus allgemein ist eines meiner liebsten Themen, aber gerade auch den Hype darum, der beschäftigt mich sehr. Feminismus wird zum Business und ich bin gespannt, was uns Andi Zeisler zu erzählen hat. 

liebe ijeawele, chimamanda ngozi adichie

Mit fünfzehn Vorschlägen für eine feministische Erziehung wirft die Bestseller-Autorin Chimamanda Ngozi Adichie so einfache wie wichtige Fragen auf und spannt den Bogen zwischen zwei Generationen von Frauen.
Chimamanda Ngozi Adichie, Feministin und Autorin des preisgekrönten Weltbestsellers ›Americanah‹, hat einen Brief an ihre Freundin Ijeawele geschrieben, die gerade ein Mädchen zur Welt gebracht hat. Ijeawele möchte ihre Tochter zu einer selbstbestimmten Frau erziehen, frei von überholten Rollenbildern und Vorurteilen. Alles selbstverständlich, aber wie gelingt das konkret?
Mit ihrem Manifest ›Liebe Ijeawele. Wie unsere Töchter selbstbestimmte Frauen werden‹ zeigt Chimamanda Adichie, dass Feminismus kein Reizwort ist, sondern eine Selbstverständlichkeit. Mit fünfzehn simplen Vorschlägen für eine feministische Erziehung öffnet sie auch den Blick auf die eigene Kindheit und Jugend. Die junge nigerianische Bestseller-Autorin steht für einen Feminismus, mit dem sich alle identifizieren können. Ein Buch für Eltern und Töchter.
Mara hat dieses Buch bereits hier rezensiert und auf ihre Empfehlung hin habe ich auch dieses Buch noch extra für die Ferien gekauft. Ich bin gespannt und weiss jetzt schon, dass es mir unglaublich gut gefallen wird.

die ehrbare dirne, jean-paul sartre

SENATOR. Warten Sie: stellen wir uns vor, daß die amerikanische Nation plötzlich vor Ihnen erscheinen würde. Was würde sie zu Ihnen sagen? LIZZIE (erschreckt). Ich nehme an, sie hätte mir nicht gerade viel zu sagen. SENATOR. Sind Sie Kommunistin? LIZZIE. Wie gräßlich - nein!  SENATOR. Dann hat sie Ihnen sehr viel zu sagen: »Lizzie, es ist dahin gekommen, daß du zwischen zweien meiner Söhne wählen mußt. Der eine oder der andere muß verschwinden. Was macht man in einem solchen Fall? Man behält den Besseren. Nun wollen wir sehen, wer der Bessere ist. Willst du?«
Wie man am Klappentext bereits erkennen kann, handelt es sich hier um ein Theater in einem gelben Reclam Büchlein. Ich hätte wohl ohne Maras Empfehlung keinen Blick darauf geworfen, aber schon lange wollte ich etwas von Sartre lesen und hab mich dann relativ schnell für einen Kauf entschieden. 

alles bleibt in der familie, lynne Sharon schwartz

Eine Grossfamilie in der New Yorker Upper West Side. Roy, ein Psychotherapeut, und seine erste Frau, Bea, eine Gastronomin, leben zusammen mit ihren vier Kindern und deren Partnern und Geliebten, Roys weiteren zwei Ehefrauen, Beas Liebhaber, ihrer lesbischen Künstlerinnenschwester sowie ihrer nervtötenden Mutter in einem einzige Mehrfamilienhaus. Da ist wenig Platz für alle - und doch genug Raum für Missverständnisse, schlechte Gefühle, aber auch unerwartete Freude. Ein scharfsinniges Buch über eine moderne Familie und der lustigste Roman dieser grossen Autorin.
Zur Abwechslung lese ich immer gerne Familiengeschichten, die finde ich auch in einem Gespräch mit jemand anderem meist am spannendsten. Ich freue mich auf diese Buch vom Kein&Aber Verlag, das Setting in New York gefällt mir und für Zwischendurch ist dieser Roman bestimmt eine gute Wahl! 

fleisch, simone meier

Anna und Max, beide Mitte vierzig, sind miteinander zur Schule gegangen und viel später aus Bequemlichkeit ein Paar mit langweiligen Paarfantasien geworden. Doch dann verliebt sich Anna, geplagt von allen Begleiterscheinungen des Älterwerdens, zum ersten Mal in eine Frau, in die 27-jährige Lilly. Und Max verliebt sich in Lillys Mitbewohnerin Sue, die jedoch nur gegen Geld mit ihm ins Bett geht. Anna träumt von Lilly, schläft aber mit einem Filmstar. Lilly wiederum muss sich um ihren kleinen Bruder kümmern, der Eltern und Lehrer zur Verzweiflung treibt, doch Anna ist ihr keineswegs entgangen. Psychoterror und Wahnsinn schleichen sich in die Geschichte, dennoch wird ein Happy End angepeilt.
Auch von Fleisch habe ich sehr viel Gutes gehört. Das Buch ist eher feministisch geprägt und von einer Schweizer Journalistin verfasst worden. Meine Eltern mögen ihre Artikel und Kolumnen und ich bin gespannt auf ihren Humor und ihren Schreibstil. Komplikationen der Protagonisten sind auf jeden Fall vorprogrammiert und Lesespass garantiert (haha, dieses Wortspiel)!

americanah, chimamanda ngozi adichie

Die große Liebe von Ifemelu und Obinze beginnt im Nigeria der neunziger Jahre. Dann trennen sich ihre Wege: Während die selbstbewusste Ifemelu in Princeton studiert, strandet Obinze als illegaler Einwanderer in London. Nach Jahren kehrt Ifemelu als bekannte Bloggerin von Heimweh getrieben in die brodelnde Metropole Lagos zurück, wo Obinze mittlerweile mit seiner Frau und Tochter lebt. Sie treffen sich wieder und stehen plötzlich vor einer Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Adichie schreibt bewundernswert einfach, grenzenlos empathisch und mit einem scharfen Blick auf die Gesellschaft. Ihr gelingt ein eindringlicher Roman, der Menschlichkeit und Identität eine neue Bedeutung gibt.
Chimamanda Ngozi Adichie ist in meiner Sommerliteratur gleich zweimal vertreten, und das mit Freude. Auch Americanah habe ich bereits von vielen Leuten empfohlen bekommen und ich bin unglaublich gespannt auf diesen Roman. Denn trotz dem vielen Lob, dem ich der Autorin immer zuspreche, habe ich noch keinen einzigen Roman von ihr gelesen. Das muss sich schleunigst ändern, ich freue mich auf die Lektüre! Nigeria ist dabei sowieso ein wahnsinnig spannendes Setting, ganz anders als alles, was ich sonst so lese. 

tuesday nights in 1980, molly prentiss

James, Raul und Lucy wollen in New York berühmt werden. Die Kunstszene der Stadt ist im Umbruch, überall gibt es spontane Aktionen, Sprayer und Maler erobern das Stadtbild. Noch ist das Leben billig, sie müssen nur die richtigen Leute treffen. Ein paar tausend Kilometer südlich in Buenos Aires wird Rauls Schwester von der Militärjunta verfolgt. Als ihr kleiner Sohn in New York auftaucht, reißt er die drei aus ihrem Leben für die Kunst.
Silvester 1979. Drei junge Künstler begegnen sich in New York auf einer Party, berauscht von Erwartungen an das neue Jahrzehnt. Sie sind Teil der schillernden Kunstszene und ein enges Trio. Sie leben zügellos, feiern die Kunst und hoffen auf den schnellen Ruhm. Raul ist ein leidenschaftlicher Maler, der vor der argentinischen Militärdiktatur nach New Yorkgeflohen ist. Er taucht ein in eine Welt der Kreativität und Freiheit. James ist der führende Kunstkritiker der Stadt. Seine Synästhesie ermöglicht es ihm, Gemälde körperlich zu verstehen. Und die Provinzschönheit Lucy ist nach New York gekommen, um all ihre Träume zu verwirklichen. Das Jahr 1980 wird für die drei zum Schicksalsjahr. Als Künstler und als Persönlichkeiten. Bis Rauls kleiner Neffe bei ihnen vor der Junta in Sicherheit gebracht wird. Plötzlich reicht es ihnen nicht mehr, sich dem Hunger nach Leben hinzugeben.
Für unser Lesegrüppchen lese auch ich Tuesday Nights in 1980. Es ist das einzige Buch, das ich auf Englisch dabei habe, worauf ich mich zusätzlich freue. Die Geschichte hört sich sehr spannend an und alles scheint zu stimmen. Der Ort, die Zeit und der Plot. Meine Erwartungen sind nach dem Klappentext bereits recht hoch! 

solange wir lügen (nous les menteurs), e.lockhardt

Was vorletzten Sommer geschah ... Eine wohlhabende Familie. Ein Mädchen ohne Erinnerung an die letzten beiden Sommer. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit. Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.
Und das letzte Buch, das es in die Auswahl meiner Ferienlektüre geschafft hat, ist ein Französisches. Ich habe mir dieses Buch vor einem Jahr in Paris gekauft, weil ich es als einziges vom Cover her kannte und bin deshalb recht gespannt auf den Inhalt. Die Sprache wird wohl im Vordergrund stehen und eine zusätzliche Schwierigkeit darstellen, aber on verra!




ferienlektüre mara




just kids, patti Smith
Patti Smith führt uns in das New York der frühen siebziger Jahre, in eine Ära, die für sie vor allem von der tiefen Freundschaft zu einem Menschen geprägt wird: dem später zu Weltruhm gelangten Fotografen Robert Mapplethorpe. "Just Kids" erzählt die bewegende Geschichte zweier seelenverwandter, die für und durch die Kunst leben, und entwirft zugleich ein betörendes Bild einer revolutionären Epoche.
Als Patti Smith und Robert Mapplethorpe sich im Sommer 1967 in New York kennenlernen, sind sie beide 20 und ohne einen Pfennig in der Tasche auf der Suche nach einem freien Leben als Künstler. Eine intensive Liebesgeschichte beginnt, die später in eine tiefe Freundschaft übergeht. Von Brooklyn ziehen sie ins Chelsea Hotel, wo Patti Smith Bekanntschaft macht mit Janis Joplin, Allen Ginsberg, Sam Shepard, Todd Rundgren, Tom Verlaine und vielen anderen Künstlern. Patti Smith taucht ein in die Welt der Rockmusik und wird zu einer der einflussreichsten und stilprägendsten Künstlerinnen des Jahrzehnts. Auch wenn sich ihre Wege zwischendurch trennen, bleiben Patti und Robert bis zu dessen Tod im Jahr 1989 eng verbunden.
Immer noch nicht habe ich Just Kids gelesen - zuletzt habe ich es euch vor etwa einem Jahr gezeigt mit dem Beschluss, es in den Ferien zu lesen. Daraus wurde nichts, aber ich möchte mich mit viel Zeit dem Buch widmen. Da wir uns auch mal ein paar Tage in schönster Landschaft und ohne brodelndes Stadtleben um uns herum befinden, werde ich es mir für dann vornehmen.

m train, patti Smith
Auf unnachahmliche Weise erzählt Patti Smith aus ihrem Leben, von ihrem Ehemann, ihren Kindern und von Dingen und Menschen, die sie im Laufe ihres Lebens verloren hat und die dadurch für sie noch mal an Bedeutung gewonnen haben. Patti Smith nimmt den Leser mit in unzählige Cafés auf der ganzen Welt, in denen sie schreibt, malt, Listen komponiert und nachdenkt. Über alte Zeiten, über die Gegenwart und über die Bücher, die sie gerade liest oder dringend wieder lesen muss. Bis zu vierzehn Tassen Kaffee trinkt man mit ihr pro Tag und schweift dabei zusammen mit ihr durch ihr Leben, von den 1980er-Jahren bis heute. Es geht auf spektakuläre Reisen, z.B. nach Französisch-Guyana auf den Spuren von Jean Genet oder zu den Gräbern seelenverwandter Künstler wie Sylvia Plath, Arthur Rimbaud oder Frida Kahlo. Mit zahlreichen von Patti Smith gemachten Fotos.
Tatsächlich möchte ich auch gerne noch ein zweites Buch von Patti Smith lesen. Sie erzählt hier phragmentartig von Reisen und Erinnerungen, und wenn man gerne ein Reisejournal schreibt und sich gerade in Mexico befindet, ist dieses Buch wohl ein Muss. Ich freue mich, einzutauchen.

flammenwerfer, rachel Kushner
1975: Die Hobby-Motorradrennfahrerin Reno (so ihr Spitzname, nach ihrem Geburtsort) kommt nach einem Rekordversuch auf den großen Salzseen nach Manhattan, um in die kreativ explodierende Künstlerszene SoHos einzutauchen. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Leben und Kunst verschwimmen, trifft sie auf eine Schar von Träumern, Revoluzzern und Phantasten: Unter ihnen auch Sandro Valera, erfolgreicher Konzeptkünstler und exzentrischer Erbe einer italienischen Reifen- und Motorrad-Dynastie, in den sie sich verliebt. Aber bei einem Besuch bei seiner Familie in deren Sommerresidenz am Comer See gerät sie in den Strudel einer echten Revolte, die sich in Streiks, Straßenkämpfen, Entführung und Mord Bahn bricht ...
Die Geschichte so zusammengefasst hört sich wie ein Film an. Zumindest sprechen mich Kushners Bücher sehr an, schon seit längerer Zeit. Jugendkultur, Kunst und voranschreitende Politisierung, es gibt für mich nichts spannenderes. Aber auch New York ist eine meiner Lieblingsstädte und ein wunderbares Setting. Ich freue mich!

chaya, kathy zarnegin
Teheran, 70er Jahre: Ein junges Mädchen beschließt, Schriftstellerin zu werden, und träumt von Europa. Kaum ist sie mit 14 aus dem turbulenten Iran im Herzen Europas angekommen, verwandelt sich das neugierige Kind im Schnelldurchlauf in eine Frau, die plötzlich "vor dem Leben" steht: Wie rasch lerne ich die neue Sprache, wie komme ich an Geld, was mache ich mit meinen Träumen, wo finde ich den, mit dem es sich lieben lässt? Chaya ist ein Paradiesvogel, unangepasst, freiheitshungrig, eine Frau, die sich von nichts und niemandem schrecken lässt, ein Großstadtwesen und manchmal sogar ein quittengelber Kanarienvogel. Wie damals "Zazie in der Metro" streift Chaya abenteuerlustig durch eine Welt, die sich vor ihr in eine wundersame bunte Kugel verwandelt.
Der unabhängige 'weissbooks' Verlag konnte mich mit sorgsamer Auswahl und extrem berührenden und einzigartigen Büchern bereits für sich gewinnen. Aber auch davon abgesehen ist die Geschichte von Chaya eine, die mich brennend interessiert - meiner Mutter geht es anscheinend gleich, denn eines Abends lag dieses Buch auf unserem Tisch. Bücher zu teilen und auf Reisen mitzunehmen, macht noch dazu sehr viel Sinn!

paulina & fran, rachel b. glaser
At their New England art school, Paulina and Fran both stand apart from the crowd. Paulina is striking and sexually adventurous—a self-proclaimed queen bee with a devastating mean-girl streak. With her gorgeous untamed head of curly hair, Fran is quirky, sweet, and sexually innocent. An aspiring painter whose potential outstrips her confidence, she floats dreamily through criticisms and dance floors alike. On a school trip to Norway, the girls are drawn together, each disarmed by the other’s charisma.
Though their bond is instant and powerful, it’s also wracked by complications. When Fran winds up dating one of Paulina’s ex-boyfriends, an incensed Paulina becomes determined to destroy the couple, creating a rift that will shape their lives well past the halcyon days of art school.  
Am wahrscheinlichsten werden hier weitere englische Bücher bei mir einziehen, weswegen ich erstmal nur eines mitnahm. Die Entscheidung fiel mir schwer, denn meine ganze feine englische Auswahl möchte ich endlich lesen und aufsaugen. Aber Paulina & Fran, diese beiden Namen lächeln mir von ihrem Buchrücken aus immer so zu, und es war vielleicht ein Ding der Hypnose, aber ich habe mich kurzerhand für dieses entschieden. Ich erhoffe mir viel davon, ein Kunstschulen-Setting finde ich immer interessant, oft aber auch heikel. Aber weibliche Freundschaft ist etwas vom stärksten, und es gibt nicht allzu viele kluge Geschichten darüber...

das rauschen in unseren köpfen, svenja gräfen
Lene lebt mit ihrer besten Freundin in einer WG in einer großen Stadt, ihre liebevolle Familie und der Freundeskreis geben Halt. Als sie Hendrik begegnet, scheint ihr Glück perfekt. Sie plant eine gemeinsame Zukunft, doch Hendriks Vergangenheit schleicht sich in ihr Leben ein. Da ist seine zerrüttete Familie, sein bisweilen merkwürdiges Verhalten. Und Klara.
Auch hier gibt es einige Faktoren, die das Buch zu einem potentiellen Liebling werden lassen - meine Beuteschema lässt sich garantiert noch mit 'Grossstadt' erweitern, besonders, wenn diese wie Berlin oder London oder so heisst. Das Buch ist mein erstes aus dem neuen Ullstein5 Imprint, welches den Fokus auf junge Autor_innen und deren Werke legt, die alle etwas unkonventioneller wirken. Ich habe bereits in das Buch reingelesen und liebe den poetisch-berauschenden Schreibstil Gräfens bereits schon!

tuesday nights in 1980, molly prentiss
James, Raul und Lucy wollen in New York berühmt werden. Die Kunstszene der Stadt ist im Umbruch, überall gibt es spontane Aktionen, Sprayer und Maler erobern das Stadtbild. Noch ist das Leben billig, sie müssen nur die richtigen Leute treffen. Ein paar tausend Kilometer südlich in Buenos Aires wird Rauls Schwester von der Militärjunta verfolgt. Als ihr kleiner Sohn in New York auftaucht, reißt er die drei aus ihrem Leben für die Kunst.
Silvester 1979. Drei junge Künstler begegnen sich in New York auf einer Party, berauscht von Erwartungen an das neue Jahrzehnt. Sie sind Teil der schillernden Kunstszene und ein enges Trio. Sie leben zügellos, feiern die Kunst und hoffen auf den schnellen Ruhm. Raul ist ein leidenschaftlicher Maler, der vor der argentinischen Militärdiktatur nach New Yorkgeflohen ist. Er taucht ein in eine Welt der Kreativität und Freiheit. James ist der führende Kunstkritiker der Stadt. Seine Synästhesie ermöglicht es ihm, Gemälde körperlich zu verstehen. Und die Provinzschönheit Lucy ist nach New York gekommen, um all ihre Träume zu verwirklichen. Das Jahr 1980 wird für die drei zum Schicksalsjahr. Als Künstler und als Persönlichkeiten. Bis Rauls kleiner Neffe bei ihnen vor der Junta in Sicherheit gebracht wird. Plötzlich reicht es ihnen nicht mehr, sich dem Hunger nach Leben hinzugeben.
Was kann man anderes erwarten nach diesem Klappentext: ich rannte zur Kasse und ein weiteres Buch befand sich auf meinem Nachtisch. Da es sich aber wirklich gut anhört, haben wir es uns für den nächsten Literaturclub-Durchgang aufgespart. Jetzt ist es also endlich dran, und ich kann es kaum erwarten. Nach dem 70er Jahre New York Patti Smiths kommt dann also dieses Buch dran.

extrem laut und unglaublich nah, jonathan safran foer
Oskar Blum ist altklug und naseweis, hochbegabt und phantasievoll. Eine kleine Nervensäge, die schon mit neun Jahren eine Visitenkarte vorweist, auf der sie sich als Erfinder, Schmuckdesigner und Tamburinspieler ausweist. Vor allem aber ist Oskar todtraurig und tief verstört. Auch noch zwei Jahre nachdem sein Vater beim Angriff auf das World Trade Center ums Leben kam. Nun will er herausfinden, warum Thomas Schell, der ein Juweliergeschäft hatte, sich ausgerechnet an diesem Tag dort aufhielt. Mit seinem Tamburin zieht Oskar durch New York und gerät in aberwitzige Abenteuer.
Ich kann verstehen, wenn das nun der ein oder anderen zu viel New York wird (obwohl, ich bezweifle, dass es das gibt. Zumindest in meinem Fall). Bei besagtem Werk haben wir es allerdings mit einer Art modernem Klassiker zu tun - alle Welt richtete die literarischen Riecher nach Foer und erwartet neue Romane. Da lieferte er nun auch ab, der Schinekn 'Hier bin ich' wird von allen begeistert gelesen. Ich starte erstmal am Anfang, und, eben, in New York:

panikherz, benjamin von stuckrad barre
Benjamin von Stuckrad-Barre erzählt eine Geschichte, wie man sie sich nicht ausdenken kann: Er wollte den Rockstar-Taumel und das Rockstar-Leben, bekam beides und folgerichtig auch den Rockstar-Absturz. Früher Ruhm, Realitätsverlust, Drogenabhängigkeit. Udo Lindenbergs rebellische Märchenlieder prägten und verführten ihn, doch Udo selbst wird Freund und später Retter. Und dann eine Selbstfindung am dafür unwahrscheinlichsten Ort - im mythenumrankten Hotel "Chateau Marmont" in Hollywood. Was als Rückzug und Klausur geplant war, erweist sich als Rückkehr ins Schreiben und in ein Leben als Roman. Drumherum tobt der Rausch, der Erzähler bleibt diesmal nüchtern. Schreibend erinnert er sich an seine Träume und Helden - und trifft viele von ihnen wieder, am Ende auch sich selbst.
Popkultur, oder eher Rock-Kultur, kann extrem brisant und aktuell sein. Benjamin von Stuckrad-Barre muss mit diesem Roman ein mutiges und aufwühlendes Buch zur Thematik geschrieben haben, sein Schreibstill soll dabei so sein, wie ich ihn bei autobiographisch-angelehnten Erzählungen liebe: lehrreich, ohne belehrend zu wirken. Denn von einem wirklich gelebten Leben einer inspirierenden Person kann man wohl am allermeisten mitnehmen.

Frida kahlo, hayden herrera
Und da schliesse ich gerne und schön mit der Autobiografie einer Künstlerin ab, die ich mit ganzem Herzen liebe und in deren Stadt ich mich gerade befinde. Das Frida Kahlo Haus wird besichtigt, die Frida Kahlo Biografie gelesen, Postkarten von dieser unglaublichen Frau werden ins Reisejournal geklebt und über ihre Weisheiten wird viel nachgedacht. Auch wenn ich ihr Leben kenne, bin ich bereits, voll und ganz darin abzutauchen.

wir glücklichen | buchbesprechung

"Mögen die Scharniere unserer Freundschaft niemals rosten", sagte Iris. - "Recht so", sagte ich, und wir hakten uns unter und kippten den Gin. Mit zwölf wird Eva kurzerhand vor der Tür ihres Vaters abgesetzt und lebt von da an mit ihrer Halbschwester Iris unter einem Dach. Iris weiß genau, was sie will: Filmstar werden in Hollywood. Tatsächlich erreicht sie ihr Ziel, doch ihr Stern sinkt so schnell wie er aufgestiegen ist. Die jüngere Eva bleibt treu an Iris’ Seite. Gemeinsam gehen sie nach New York, wo sie bei reichen Italienern in Long Island unterkommen. Iris schauspielert auf zweifelhaften Bühnen, pflegt verbotene Liebeleien und setzt gnadenlos ihre eigenen Interessen durch, während Eva den Alltag organisiert. "Wir Glücklichen" erzählt von großen Träumen, Skandalen und Betrügereien und von unvergesslichen Charakteren im Amerika der vierziger Jahre.





Amy Bloom hat mich als Leserin ihres Buches in eine andere Zeit entführt. Wir befinden uns in den 1940er Jahren in den USA. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, in Jahre eingeteilt. 1939 bis 1945. Die Jahre des zweiten Weltkrieges. Der Krieg spielt dabei überhaupt keine zentrale Rolle, aber als LeserIn ist man sich dem die ganze Zeit über bewusst und der Roman lässt auch einiges darauf hinweisen, dass wir uns in Zeiten des Krieges befinden. Die Hauptgeschichte die erzählt wird, ist diejenige von Eva. Sie wurde im jungen Teenager Alter von ihrer Mutter alleine gelassen und muss von da an bei ihrem Vater leben, der allerdings bereits eine neue Frau hat und die eine Tochter, Iris. Sie gründen also eine Art Patchworkfamily und es funktioniert erstaunlich gut. Eva ist sehr begeistert von Iris, alle sind das. Iris ist wunderschön, klug und weiss immer, was zu sagen ist. Gemeinsam freunden sich die neuen Schwestern an und erleben einige Dinge miteinander. Es ist schnell klar, wer in der Beziehung den Ton angibt - Iris. Aber nicht einmal aus Boshaftigkeit, im Gegenteil; Iris ist ein sehr liebevoller und kümmernder Charakter. Sie hat einfach die guten Ideen, ist selbstbewusst und hat  einen, wie man so schön sagt, starken Charakter. Das, was sie sagt, gilt einfach grundsätzlich. Eva ist ganz anders, sie wächst im Schatten ihrer Schwester auf, sie ist unglaublich schüchtern und ihr Selbstbewusstsein sehr klein. Sie bleibt stets im Hintergrund, ist aber trotzdem die Protagonistin des Buches. Sie hat nicht so viel Mut und das bleibt eigentlich während des ganzen Buches so, auch wenn sie mit gewissen Taten das Gegenteil beweist. Ihr wird nicht so viel zugetraut und sich selbst traut sie auch kaum etwas zu. 

Iris möchte Schauspielerin in Hollywood werden und Eva begleitet sie auf ihrer Reise. Iris ist hübsch, stark und talentiert. Sie bringt es durch einige Kontakte, die sie pflegt ziemlich weit und schafft den wirklichen Durchbruch nur ganz knapp nicht. Sie hat aufsteigende Jahre und Erfolg bis sie an einer Affäre zerbricht und von da an geht alles nur noch bergabwärts in der Schauspielkarriere. Dafür ist sie jetzt geoutet und verliebt sich in eine Frau namens Reenie. Sie hat allerdings schon einen Partner, für den sich Eva interessiert. Sie hält sich da aber wie gewöhnlich raus und nur Iris klammert an ihrem Willen fest, sie ist verliebt. Reenie und Iris gehen auch eine Art eine Beziehung ein, aber eben nicht ganz. Es werden einige Abenteuer erlebt, die vier sind ein gutes Team mit verschiedenen Liebschaften und Geheimnissen voreinander. Eifersucht ist ein zentrales Thema. Ende des zweiten Teils des Buches wird dann aber auch alles etwas aufgerissen und und die Wege der vier trennen sich. Durch die vielen Briefe im Buch, die  immer mal wieder abgedruckt werden, erfährt Eva, was die anderen so machen und als LeserIn erhält man so ein Paar Hintergrundinformationen. Hier merkt man auch, dass wir uns in den 40er Jahren, in Kriegsjahren, befinden. Eine harte Zeit. Hier passt aber auch der Titel gut zum Buch - so lange du in Amerika bleibst und dich von allem fernhältst, kannst du dich zu den Glücklichen zählen. Ein etwas trauriges Glücklichsein mit leicht ironischem Unterton; Dir geht es nicht wahnsinnig gut, aber im Vergleich mit den Anderen geht es Dir prächtig, du Glückliche. Von daher strahlt das Buch auch eine schöne Melancholie aus, ein Buch aus der zweiten Reihe. Über Menschen, die nicht an vorderster Front sind, denen es nicht prächtig geht, aber die sich eigentlich dennoch glücklich schätzen können, da es eben noch eine dritte und eine vierte Reihe gibt. Und es gibt Hoffnung. Das gefiel mir. Sehr.



Das ganze Buch über passiert nicht sonderlich viel, das, was ich euch oben geschildert habe, ist der Hauptplot. Natürlich sind noch einige kleine Zwischenstorys eingebaut, aber die sind nicht unbedingt relevant. Wenn ich das Buch von Amy Bloom in einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es ganz klar Trägheit. Irgendwie passt das auch ganz gut zum Buch, die Zeit des Krieges war wohl besonders für die Frauen in Amerika ein ewiges Warten und sehr träge, aber andererseits wäre mir ein etwas energischer Schreibstil mehr als entgegen gekommen. Ich habe das Buch über vier (!) Wochen lang gelesen, was nicht häufig vorkommt. Ich fand es nicht einmal wirklich schlecht, aber ich konnte mich einfach nie aufraffen es wieder in die Finger zu nehmen, weil ich irgendwie wusste, was mich erwarten wird, ein träger Schreibstil und wenig Handlung. Das alles hat sich allerdings etwas gebessert, als ich mich dann aufgerafft habe und die Hälfte des Buches an einem Tag durchgelesen habe. Ich habe dann auch nicht mehr jeden einzelnen Satz gelesen, was ich normalerweise tue, sondern etwas überflogen. Ansonsten wäre ich wirklich nicht mehr vom Fleck gekommen. Also wenn ich genau bin, habe ich also für etw 160 Seiten mehr als einen Monat gebraucht, was leider nicht so für das Buch spricht und mich leider davon abgehalten hat, etwas anderes zu lesen. Das ist mein einziger und gleichzeitig auch grösster Kritikpunkt. Ich würde das Buch sehr gerne mögen, wenn es etwas mehr Pep hätte. Auch so hat es mir eine Stimmung übermittelt, an der ich viel Gefallen gefunden habe, aber das Lesen war ein Krampf. Leider.